5

Sep

Schnorcheln auf den Kanaren

Schnorcheln, Umweltschutz und Canarian Sea

 

Lohnt sich das Schnorcheln auf den Kanaren?

Die kanarischen Inseln sind bekannt für ihren Abwechslungsreichtum von den Bergen bis an den Strand und ziehen daher nicht nur Strandurlauber an, sondern auch viele Sportler und Wanderer. Wenn es aber um das Schnorcheln geht, dann gehören die Inseln im Atlantik nicht zu den bekanntesten Spots der Welt, wie zum Beispiel die Karibik. Der Grund ist, dass die Kanarischen Inseln keine riesigen Korallenriffs bieten. Lohnt sich denn das Schnorcheln auf den Kanaren?

 

Hornhecht

Hornhecht

 

Der Artenreichtum

Die kanarischen Gewässer gehören zu den gemäßigt warmen Gewässern. Dadurch ist der Nährstoffgehalt im Wasser sehr hoch, was wiederum zu einem sehr großen Artenreichtum führt. Von kleinen Wirbellosen und Krustentieren bis hin zu über 20 verschiedenen Delfin- und Walarten ist eigentlich alles vertreten, so dass es wirklich sehr viele Meeresbewohner zu entdecken gibt.

 

Begünstigt wird der Artenreichtum zusätzlich durch den vulkanischen Ursprung der Insel, da dieser dafür verantwortlich ist, dass die Meeresböden sowohl sandig, als auch von runden Findlingen übersät oder durch bizarre Lavaformationen geprägt sein können. Jeder diese Untergründe beherbergt seine ganz eigenen Bewohner, da sich manche im Sand, andere lieber zwischen Felsen verstecken.

 

Schnorchel auf den Kanaren ist also ein echter Geheimtipp, wobei sich das Projekt „Canarian Sea“ daran macht, genau das zu ändern.

 

Gelbmaul-Barrakuda

Gelbmaul-Barrakuda

 

Schnorcheln und der Umweltschutz

Leider gibt es trotz des Artenreichtums keine Schutzgebiete im Atlantik rund um die Kanaren, die wirklich diesen Namen verdienen. Daher möchte „Canarian Sea“ den ökologischen Tourismus über das Schnorcheln stärken und darauf aufmerksam machen, welcher Schatz unter der Meeresoberfläche liegt. Auf der Homepage findet sich eine stetig wachsende Meeresdatenbank, die allen Schnorchlern die Möglichkeit gibt, sich direkt am Strand auf dem Tablet oder Handy Bilder vieler Meeresbewohner anzusehen, wobei ein Klick auf das Bild dann zu Informationen zu den jeweiligen Meeresbewohnern führt.

 

Aufklärung und Sensibilisierung stehen hier also im Vordergrund, um mehr Menschen dazu zu verleiten, einen Blick unter Wasseroberfläche zu werfen und somit Argumente für die dringend benötigten Schutzgebiete zu sammeln. Diese würden nicht nur Schnorchlern und Tauchern, sondern eben auch der Fischerei zugute kommen, da sich die Bestände erholen und über die Schutzgebiete hinaus ausstreuen würden.

 

Es lohnt sich!

 

Geißbrasse

Geißbrasse

 

Selbst an künstlich aufgeschütteten Stränden, wie der Playa de las Teresitas auf Teneriffa, finden sich viele Fische. Ein sicherer Wegweiser sind dabei immer Steine und Felsen, da gerade dort viele Versteckmöglichkeiten vorhanden sind. Dabei ist es den Fischen natürlich vollkommen egal, ob es sich um natürliche Felsformationen oder Wellenbrecher handelt. Mit etwas Geduld und Ruhe wird jeder schnell die einen oder anderen Meeresbewohner entdecken.

 

Mehr Informationen gibt es auf www.canariansea.com

 

Blenni

Blenni

 

Brauner Kugelfisch

Brauner Kugelfisch

 

Eidechsenfisch Synodus Saurus

Eidechsenfisch Synodus Saurus

 

 

 

Einen Kommentar schreiben

Name:

Eintrag: